Diese Webseite verwendet Cookies Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Zusätzlich setzen wir Tracking-Tools wie Matomo und/oder Google Analytics ein, um anonyme Nutzungsdaten zu erfassen. Über unsere Datenschutz-Seite können Sie das Tracking blockieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie bereitgestellt haben oder die im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt wurden. Weitere Informationen dazu, wie Google personenbezogene Daten verwendet, finden Sie auf der Google‑Website „Verantwortungsvoller Umgang mit Geschäftsdaten“.
Datenschutz Diese Website verwendet Cookies, um dir die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und ermöglichen Funktionen, wie das Wiedererkennen bei einem erneuten Besuch, und helfen unserem Team zu verstehen, welche Bereiche der Webseite für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, um deine Cookie-Einstellungen zu speichern.
Marketing & Statistik Diese Website trennt Statistik und Marketing. Über "Nur Statistik erlauben" werden ausschließlich Reichweiten- und Nutzungsdaten wie Matomo bzw. Analytics aktiviert. Erst bei "Alle akzeptieren" werden zusätzlich Marketing-, Remarketing- und Werbe-Signale für Dienste wie Google Ads, Microsoft Advertising oder Meta freigegeben.
Google Tag Manager Dies ist ein Tag-Management-System. Über den Google Tag Manager können Tags zentral via einer Benutzeroberfläche integriert werden. Tags sind kleine Codes, die Aktivitäten verfolgen können. Über den Google Tag Manager werden Scriptcodes anderer Tools eingebunden. Der Tag Manager ermöglicht es, zu steuern, wann ein bestimmtes Tag ausgelöst wird.
Hinweis zum Einsatz künstlicher Intelligenz
Auf dieser Website können Systeme der künstlichen Intelligenz („KI“) unterstützend bei der Erstellung, Bearbeitung, Übersetzung, Strukturierung oder Darstellung von Inhalten sowie bei der Bereitstellung einzelner Funktionen eingesetzt werden.
Soweit nicht unmittelbar beim jeweiligen Inhalt oder bei der jeweiligen Funktion anders angegeben, werden KI-unterstützt erstellte Texte vor ihrer Veröffentlichung durch eine natürliche Person inhaltlich geprüft, redaktionell freigegeben und unter der Verantwortung des Websitebetreibers veröffentlicht.
Bei einer unmittelbaren Interaktion mit einem KI-System, beispielsweise über einen Chatbot, Sprachassistenten, Avatar oder KI-Agenten, wird spätestens zu Beginn der Interaktion klar und verständlich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation mit einem KI-System erfolgt.
KI-generierte oder KI-manipulierte Bild-, Audio- oder Videoinhalte, die als authentisch oder wahrheitsgetreu verstanden werden könnten, sowie sonstige nach Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 kennzeichnungspflichtige Inhalte werden unmittelbar am jeweiligen Inhalt klar und wahrnehmbar als künstlich erzeugt oder bearbeitet gekennzeichnet.
Vorhandene technische beziehungsweise maschinenlesbare Herkunfts- und Kennzeichnungsinformationen werden bei der weiteren Verarbeitung der Inhalte nach Möglichkeit erhalten.
Soweit beim Einsatz KI-gestützter Funktionen personenbezogene Daten verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung nach Maßgabe der Datenschutz-Grundverordnung. Nähere Informationen zu Zweck, Rechtsgrundlage, Empfängern, Speicherdauer und möglichen Drittlandübermittlungen finden Sie in dieser Datenschutzerklärung unter dem jeweiligen Dienst beziehungsweise der jeweiligen Funktion.
Wie wurde Ostern früher gefeiert? Ich habe für diese Bauernhof-Geschichte Resi Schafflinger vom Kräuterplatzl Hinterschneeberg gefragt, ob sie nicht von ihrer Kindheit zu diesem Thema schreiben möchte.
Resi in ihrem Kräuterplatzl Hinterschneeberg
Danke für den schönen Beitrag und viel Spaß beim Lesen, Katharina vom Zittrauerhof
„Ostern, der Beginn des Kirchenjahres
Ostern, das höchste Fest der Christen
Ostern, das Fest, das nach Dunkelheit und Trauer Licht und Erneuerung, Erwachen (Auferstehung), Neubeginn und Freude bringt.
Ostern, das Fest am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling, ein Fest des Erleuchtens
Deshalb ist Ostern jährlich zu einem anderen Zeitpunkt und gehört zu den „beweglichen“ Festtagen des Kirchenjahres, sowie Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam, die sich mit ihrem Termin nach dem jeweiligen Osterfest richten.
Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche und der am längsten schläft ist der „Palmesel“. An diese Woche erinnere ich mich besonders gerne, denn ich durfte sie noch in der Zeit des „Einfachen Lebens“ schon in frühester Kindheit mitgestalten und danach das große Fest Ostern feiern.
Freilich wusste ich als kleines Kind nicht, worum es wirklich ging, man konnte ja nicht “ Googeln“ und im Internet surfen. Auf jeden Fall war das auf meinem elterlichen, kleinen Bergbauernhof, einsam gelegen, weit über dem Ortsgeschehen, eine besondere Woche.
Am Palmsonntag mit Opa in die Kirche
Diejenigen Geschwister, die groß genug waren zu Fuß bis zur Kirche und zurückzugehen, durften mit zur Palmweihe, es gab ja keine Hofzufahrt. Ein Elternteil ging mit, war ja schon zum Streiten, wer den schöneren Palmbuschen hatte.
der traditionelle Palmbuschen
Sobald der Buschen gesegnet war, durfte damit nicht mehr gescherzt werden, war ja heilig. Zuhause angelangt, ging man damit um Haus und Hof. Ein Buschen kam ins Feld für eine gute Ernte, einer auf den Dachboden, um Haus und Familie zu schützen und einer war immer griffbereit, wenn ein schweres Gewitter kam, dann wurden ein paar Palmkätzchen im Ofen verbrannt. Da bei uns kein Fluss oder Bach in der Nähe war, brauchten wir keinen Buschen, der uns und unsere Tiere vor Hochwasser schützen sollte.
Dann begann die wirkliche Karwoche. Alle halfen mit, es wurde ja das ganze Haus geputzt und geschruppt, sonst kommt der Osterhase nicht, so hieß es. War ja ein Rätsel, warum der Hase die Eier bringt, wo diese doch die Hühner legten.
Fast jeden Tag ging einer zur Kirche, denn die christlichen Bräuche wurden von den Eltern uns sehr ernst vorgelebt. Endlich kam der Gründonnerstag, wo doch die Eier gefärbt wurden, natürlich mit Zwiebelschalen und Kräutlein, die bei uns am Bergbauernhof fast noch nicht zu finden waren, besonders – wenn Ostern schon Ende März war.
Die Eier, die unsere Hühner am Gründonnerstag legten, wurden erst am Karsamstag gefärbt und am Ostersonntag bekam jedes Familienmitglied ein gesegnetes Osterei und damit durften wir auch nicht „Eierpecken“ , denn diese sollten besonders viel Glück und Segen bringen.
Die Fastenzeit wurde sehr ernst genommen. Niemand von uns Kindern getraute sich ein Stück Wurst abzuschneiden. Am Karfreitag gab es eine Fastensuppe, denn Spinat gab´s bei uns oben erst, wenn er im Garten wuchs und wurde nicht gekauft. Am Karsamstag war dann der ganze Osterputz fertig.
Alles war so frisch und sauber. Ostersonntag, während wir in der Kirche waren, kam der Osterhase und versteckte für jedes Kind ein kleines, bescheidenes Nest im letzten Winkel und das Suchen war spannend und dauerte schon einige Zeit.
Danach wurden gemeinsam die gesegneten Speisen, wie Eier, Brot, Salz und Osterschinken aus eigener Erzeugung verspeist, das jeder genoss nach der enthaltsamen Zeit. Im Osternest waren auch Süßigkeiten, danach waren wir als Kinder ganz gierig.
Am Ostermontag war `s zum „Godngehen“. Da kamen die Patenkinder der Eltern zu Besuch und es war immer ein lustiger Tag mit gutem Essen und alten Gemeinschaftsspielen im Freien.
Aber die beste Erinnerung an Ostern war für mich, dass die warme Jahreszeit kam und es im unbeheizten Haus beim Schlafengehen und Aufstehen nicht mehr so eisig kalt war.
Seit ich von zu Hause weg bin, hängt ein grosses Bild in der Stube von dem uralten Bauernhaus, das es schon lange nicht mehr gibt und ich denke gerne zurück an die Bescheidenheit, die ich dort erleben durfte. Ein schönes Osterfest wünscht Euch Resi Schafflinger“
Beim Lesen dieser Zeilen von Resi finde ich es besonders schön, dass noch viele Traditionen, die es früher gab, auch in der jetzigen Zeit in vielen Bauernhäusern noch gelebt werden. Hat euch die Geschichte gefallen ? liebe Grüße aus dem noch winterlichen Gasteinertal. Katharina
Folgen Sie uns: