Drei braun-weiße Kühe grasen auf einer steilen Almwiese vor bewaldeten Bergen

Nachhaltigkeit am Bauernhof

Mit der Natur arbeiten statt gegen sie

Nachhaltigkeit ist für uns kein einzelnes Projekt, sondern seit jeher Teil des bäuerlichen Alltags. Auf unserem Bauernhof in Bad Hofgastein arbeiten wir mit der Natur, achten auf einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Tieren und nutzen viele Ressourcen direkt von unserem Hof.

Eigene Produkte, Holz aus unserem Wald, frisches Quellwasser und Lebensmittel aus dem Garten sind für uns selbstverständlich. So verbinden wir Urlaub am Bauernhof im Gasteinertal mit einem bewussten und bodenständigen Umgang mit unserer Umgebung.

Flur mit bemalten historischen Bauernkästen, Spinnrad und gewebten Läufern vor einer hellen Balkontür

Ein 400 Jahre alter Hof mit natürlichen Materialien

Unser über 400 Jahre altes Bauernhaus wurde mit viel Sorgfalt renoviert. Dabei setzen wir bevorzugt auf regionale und natürliche Materialien und bewahren gleichzeitig den besonderen Charakter unseres traditionsreichen Erbhofs.

Holz aus unserem eigenen Wald verwenden wir zum Heizen und teilweise auch für individuell angefertigte Möbel in unseren Ferienwohnungen. So bleiben natürliche Ressourcen aus der unmittelbaren Umgebung Teil unseres Hofes.

Weiße Wäsche hängt mit roten Klammern an einer Leine vor grünen Bäumen

Energie bewusst nutzen

Einen Teil unseres Strombedarfs decken wir mit unserer eigenen Photovoltaikanlage. Energiesparende Beleuchtung und viele kleine Maßnahmen im täglichen Hofleben helfen uns dabei, Energie möglichst bewusst einzusetzen. Beispielsweise Bewegungsmelder und energiesparende LED-Lampen sorgen dafür, dass Strom nur dort verbraucht wird, wo er tatsächlich benötigt wird.

Auch das Trocknen der Wäsche an der frischen Luft gehört dazu. Für Gäste, die ihren Urlaub in Bad Hofgastein mit Elektroauto oder E-Bike verbringen, stehen entsprechende Lademöglichkeiten am Zittrauerhof zur Verfügung.

Grün-rote Äpfel in einer blauen Tonne und Kisten

Vom Garten auf den Tisch

Frische Kräuter, Obst und Gemüse stammen teilweise direkt aus unserem eigenen Garten. Unsere Äpfel werden beispielsweise zu Apfelsaft und Apfelessig verarbeitet. Ein Teil der Äpfel wird an unsere Tiere verfüttert und der Essig trägt bei unseren Kühen zur Darmgesundheit bei. Auch viele weitere Lebensmittel kommen aus der eigenen Landwirtschaft – kurze Wege und der bewusste Umgang mit Lebensmitteln gehören am Zittrauerhof ganz selbstverständlich dazu.

Durch sorgfältig geplante Einkäufe möchten wir Lebensmittelverschwendung möglichst vermeiden. Küchenabfälle werden kompostiert und gelangen damit wieder zurück in einen natürlichen Kreislauf.

Rustikaler Holzbrunnen mit fließendem Wasser und roten Geranien neben einem Holzzaun

Unser eigenes Quellwasser

Frisches Quellwasser aus dem nahegelegenen Wald versorgt unseren Bauernhof mit hochwertigem Trinkwasser. Für uns ist diese natürliche Ressource etwas Besonderes – und zugleich etwas, mit dem wir verantwortungsvoll umgehen möchten.

Wassersparende Armaturen wie Wasserspartasten bei den Toiletten sowie verbrauchsoptimierte Dusch- und Wasserhahnköpfe und die Nutzung von Regenwasser zur Bewässerung unseres Gartens helfen dabei, Wasser bewusst und sparsam einzusetzen.

Schmaler Waldweg zwischen hohen Nadelbäumen, mit Moos und einem Wegweiser am Baum

Unser eigener Wald

Der eigene Wald gehört seit Generationen zu unserem Bauernhof im Gasteinertal. Das dort gewonnene Holz nutzen wir nur nach Bedarf – unter anderem zum Heizen, zum Zäunen und für verschiedene Arbeiten rund um Haus und Hof.

Gleichzeitig achten wir auf entsprechende Aufforstung. Auch konsequente Mülltrennung und ein bewusster Umgang mit vorhandenen Ressourcen gehören für uns zu einem nachhaltigen Bauernhofalltag im SalzburgerLand.

Zwei braun-schwarze Ziegen mit Hörnern auf einer grünen Bergwiese

Unsere Tiere als Landschaftspfleger

Auch unsere Tiere sind Teil des natürlichen Kreislaufs rund um den Zittrauerhof. Besonders unsere Ziegen übernehmen während ihres Sommers auf der Zittraueralm eine wichtige Aufgabe in der Landschaftspflege.

Sie fressen Sträucher und Gebüsch zurück und helfen dadurch mit, dass Almwiesen und Wanderwege nicht zuwachsen. So verbinden sich Landwirtschaft, Tierhaltung und die Pflege unserer Kulturlandschaft auf ganz natürliche Weise.

Zerbrochene braune und hellblaue Eierschalen in einem Eierkarton vor gelben Sonnenblumen

Wertvolle Reste sinnvoll nutzen

Auch Eierschalen und Kaffeesatz werden bei uns sinnvoll weiterverwendet. Die Eierschalen werden getrocknet und anschließend wieder an die Hühner verfüttert oder als natürlicher Dünger im Garten eingesetzt. Der Kaffeesatz dient als wertvoller Dünger für unsere Pflanzen. So werden anfallende Reste bestmöglich genutzt und nicht unnötig weggeworfen.

Altes Brot wird ebenfalls getrocknet und an die Tiere verfüttert oder geschnitten und als Knödelbrot verwendet.

Drei Einmachgläser mit süß-saurem Gemüse neben einem Holzherz

Haltbarmachen aus dem eigenen Garten

Obst und Gemüse aus unserem Garten werden möglichst vollständig genutzt und auf verschiedenste Weisen haltbar gemacht. Daraus entstehen unter anderem Marmeladen, Sirupe, Eingelegtes wie Essiggurken oder auch selbstgemachtes Tomatensugo. So können wir unsere eigene Ernte auch über die Saison hinaus genießen und Lebensmittelverschwendung vermeiden.

Kühe fressen Heu an einer Futterkrippe in einem hellen Holzstall

Biologische Fliegenabwehr

Um Fliegen auf natürliche Weise zu reduzieren, setzen wir auf Nützlinge wie Schlupfwespen und Güllefliegen. Diese sind für Mensch und Tier harmlos und helfen dabei, die Vermehrung der Fliegen bereits im Stall einzudämmen. So schaffen wir auf natürliche Weise ein angenehmes Wohlfühlklima für unsere Tiere und Gäste.

Gemütliche Sitzecke mit Holztisch, rot gestreifter Bank und Fensterblick auf Wiesen und Berge

Nachhaltig reinigen

Auch bei der Reinigung achten wir auf einen bewussten Umgang mit unserer Umwelt. Deshalb reinigen wir unsere Räumlichkeiten mit einem Mikro-Trockendampfreiniger, der mit heißem Wasserdampf arbeitet.

Dadurch können wir den Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln stark reduzieren und trotzdem für gründlich gereinigte und hygienische Zimmer sorgen. Gleichzeitig sparen wir Wasser und schonen die Umwelt.

Gut zu wissen

Wir trocknen die Wäsche an der Luft, anstatt sie in den Trockner zu geben, verwenden die Photovoltaikanlage als Stromlieferant, beheizen den Stall und das Bauernhaus mit Hackschnitzel vom eigenen Wald, erzeugen viel eigenes Obst und Gemüse, Kräuter für uns und unsere Gäste und vieles mehr.

Ja, während des Tages – im Idealfall bei Sonnenlicht – können Sie gegen eine geringe Gebühr Ihr Elektroauto laden.

Ja, wir haben eine Ladestation für unsere Ebiker – kostenfrei während des Tages, im Idealfall bei Sonnenschein.

Braune Kühe mit Ohrmarken stehen hinter einem Holzzaun vor einer Berglandschaft

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