Not im Gasteinertal

Liebe Bauernhofgeschichten-Leser,

Vor gut einer Woche habe ich allen Stammgästen und Freunden aktuelle Informationen mit schönsten aktuellen Bildern von Gastein gesandt. Doch nach nur wenigen Tagen ist alles anders.

Die dramatischen Ereignisse der letzten Tage habend dazu geführt, dass nun eine bedrückende Stimmung über dem Gasteinertal liegt. Die Gedanken an diese sprunghafte Naturdynamik bringen einen zum Nachdenken und stimmen traurig.

Manche haben es wahrscheinlich in den Nachrichten gesehen und gehört oder in der Zeitung gelesen. Zwei Unwetterfronten trafen genau im Gasteinertal zusammen und brachten extremen Starkregen mit sich. Der Schnee der vorherigen Tage und Regen sorgten für Überschwemmungen, Murgänge, sogar Brücken und Straßen sind unter der Last weggebrochen.

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Ich zitiere Gerhard von gasteinertal.com

„Wenn man rundum auf die Berge und Hänge schaut, sieht man unglaublich viele Abrutschungen. Und in jeder Zeitung und Nachrichtensendung findet man verstörende Bilder und Filme. Hier auf den Strassen sieht man unzählige Einsatzkräfte, Helfer und auch Reporter, gestern waren auch mehrmals Helikopter auf Erkundungsflügen unterwegs.“

So schnell bricht etwas auf einem rein und ändert alles von einem Moment auf den anderen.

Wenn man etwas Gutes an der ganzen Katastrophe sehen will, ist es sicherlich, dass Gäste aus nah und fern, Freunde von der ganzen Welt schreiben und tröstende Worte finden und auch ihre Hilfe anbieten.

Und vor allem, dass ein Tal zusammenhält – so viele freiwillige Helfer, Gasthöfe die für die Helfer kostenfrei Essen und Unterkünfte bereit stellen.

„Beeindruckend menschlich in der heutigen Zeit, es ist viel kaputt und es gibt auch Verletzte, aber es wird wieder hergerichtet, repariert und die Wunden bei Mensch und Natur werden wieder heilen. Aber vergessen werden wir diesen Fingerzeig der Natur nicht.“,

schreibt Gerhard.

Auf jeden Fall ist es wieder mal an der Zeit, sich zu bedanken an alle, die diese Situation mittragen, unterstützen und mit positiven Gedanken von nah und fern unterstützen. Und es ist zu hoffen, dass es keine weiteren extremen Niederschläge gibt, die die Berge wieder ins Rutschen bringen.

Eure Bäuerin Katharina vom Zittrauerhof

Wer spenden möchte:

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Bild Toferer lois, Winter Wolfgang, Schellhorn.